Wachsende Verantwortung

Ab sofort pflanzen wir für jeden Baum, der für die Produktion unseres Kalenderpapiers benötigt wird, einen Baum nach. Im Rahmen der Initiative „Project Togo“ in Westafrika entstehen so schon im ersten Jahr 3,5 Hektar „Ackermann-Wald“, der mit jeder Edition und jedem einzelnen Nachdruck weiter wachsen wird. Außerdem schaffen wir Arbeitsplätze und helfen den Menschen direkt vor Ort, wo es am nötigsten ist.

Unsere Ackermann-Kalender bestehen aus Papier und verbrauchen dafür zwangsläufig Zellstoff, der aus dem Holz von Bäumen gewonnen wird. Schon seit vielen Jahren beziehen wir deshalb das gesamte Papier für unsere Kalender ausschließlich aus verantwortungsvoller Forstwirtschaft, zertifiziert vom renommierten FSC.

Darauf möchten wir uns aber nicht ausruhen, weshalb wir ein weiteres, wirkungsvolles Zeichen setzen werden: Ab sofort pflanzen wir für jeden Baum, der für unsere Produktion benötigt wird, mindestens einen nach – und das im Rahmen unseres eigenen Ackermann-Waldes.

In Zusammenarbeit mit unserem Partner natureOffice wird dieser Ackermann-Wald innerhalb des Klimaschutzprojektes PROJECT TOGO in Westafrika angelegt. Da die dort heimischen Baumarten im Vergleich zu der in der Papierproduktion üblicherweise eingesetzten Fichte ein deutlich geringeres Stammvolumen erreichen, rechnen wir die Holzmenge natürlich entsprechend um*. Im ersten Schritt wird nun eine Fläche von über 3,5 Hektar für unseren Wald angelegt und mit etwa 1.650 Bäumen bepflanzt. Mit jeder neuen Edition und jedem Nachdruck wird diese Fläche weiter wachsen.

Hinter PROJECT TOGO steht die Idee, Klimaschutz mit der Verbesserung sozialer Strukturen zu verbinden, sicheren Zugang zu Wasser, Energie, Gesundheit, Bildung und Arbeit zu entwickeln und so eine zukunftsorientierte Grundlage für die Menschen und den Naturschutz vor Ort zu schaffen.

Hierzu stellen wir die finanziellen Mittel für die Samen, die Aufzucht in der Baumschule, das Pflanzen und die anschließende Pflege des Baumsetzlings zur Verfügung. Mehrmals im Jahr werden die Flächen um die Setzlinge freigeschnitten, damit sie nicht von Elefantengras überwuchert und erdrückt werden. Sollte ein Baumsetzling eingehen, wird dieser nachgepflanzt.

Es handelt sich beim PROJECT TOGO explizit nicht um ein Waldinvestment wie bei vielen marktbegleitenden Baumpflanz-Anbietern, sondern um ein auf Dauerhaftigkeit angelegtes Wiederaufforstungsprojekt. Selbstverständlich rechnen wir die CO2-Bindung der Bäume auch nicht für unsere klimaneutrale Produktion mit ein, die entsprechende CO2-Kompensation erfolgt zusätzlich.

Zudem lassen wir im Sinne einer langfristigen Perspektive für die Menschen vor Ort in unserem Wald Bienenstöcke aufstellen, die von einheimischen Imkern bewirtschaftet werden. Ein Bienenstock beherbergt jeweils ein Bienenvolk mit bis zu 40.000 Bienen und liefert bereits im ersten Jahr etwa 7 kg Honig. Schon im zweiten Jahr ist mit einem Honigertrag von bis zu 15 kg zu rechnen. Mit dem Verkauf von Honig aus 5 Bienenstöcken kann sich in Togo eine 4-7-köpfige Familie ernähren und ihre Kinder ein Jahr lang zur Schule schicken.

* Die zur Umrechnung von NatureOffice zur Verfügung gestellten Berechnungen zur CO2-Bindung sowie zum Verbrauch von Zellstofffasern sind transparent und gehen auf Methoden und Daten der „Good Practice Guidance for Landuse, Land-use change and Forestry“ des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) zurück

Alle Fotos © natureOffice